Vertrauliche Daten bei ChatGPT: Der Handlungsplan für die ersten 14 Tage
Ein Mitarbeiter hat Kundendaten in einen privaten KI-Account kopiert. Ab diesem Moment laufen zwei Fristen, die wenige Personalabteilungen zusammen im Blick haben. Der Handlungsplan zeigt, was in welcher Reihenfolge zu tun ist.
Ein Hinweis aus dem Team, ein auffälliges Dokument, eine Frage eines Kunden: Oft zeigt sich erst durch Zufall, dass vertrauliche Daten in einem privaten KI-Account gelandet sind. Dann treffen zwei Rechtsgebiete mit eigenen Uhren aufeinander. Die Datenschutzbeauftragten denken in Stunden, die Personalabteilung in Tagen, und beide können sich gegenseitig die Beweislage verderben.
Wer vorschnell Protokolle auswertet, riskiert ein Beweisproblem im Prozess. Wer zu lange prüft, verliert die Möglichkeit der außerordentlichen Kündigung. Wer die Person sofort abmahnt, hat dieses Mittel unter Umständen verbraucht.
Unser Plan im Plus-Teil ordnet die ersten 14 Tage nach Kenntnis in sieben Schritte, mit Entscheidungsraster, Bausteinen für die Abmahnung und den Fehlern, die Verfahren am häufigsten kippen lassen. Grundlage sind die aktuelle Rechtslage und die Einordnung in unserem frei lesbaren Beitrag zur KI-Richtlinie im Unternehmen.
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Muss eine Eingabe personenbezogener Daten in ChatGPT gemeldet werden?
Das hängt vom Risiko ab. Eine unbefugte Offenlegung kann eine Verletzung nach DSGVO sein; dann ist grundsätzlich binnen 72 Stunden zu melden, es sei denn, ein Risiko ist unwahrscheinlich.
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